Hohe Nachzahlung für Beamte und Ruhestandsbeamte (zu geringe Alimentation)
Das Bundesverfassungsgericht hat die Berliner Landesbesoldung für verfassungs-widrig erklärt (Berlin muss bis 
März 2027 eine Neuregelung der Besoldung beschließen). Auch beim Bund (Beamte & Ruhestandsbeamte) gibt es teilweise hohe Nachzahlungen (Medienberichten zufolge liegt diese für alle (!) Beamte zwischen mind. 3.000 und 13.000 Euro, Der INFO-SERVICE gibt hierzu eine Broschüre heraus, die unmittelbar nach dem Beschluss des Gesetzentwurfs der Bundesregierung vorgelegt wird (wahrscheinlich im Quartal.2026 >>>zur (Vor)Bestellung der Broschüre.


Informationen und Positionen zum Dienstrechtneuordnungsgesetz

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Informationen und Positionen zum Dienstrechtneuordnungsgesetz

Zurück ins letzte Jahrzehnt?

Anfang des Jahres 2007 klang es ganz anders. Da erklärte Wolfgang Schäuble vollmundig in den Medien, dass er eine leistungsbezogene Bezahlung für die Beamten wolle. Beim letzten Gespräch hingegen mit ver.di, DGB und dbb klang das ganz anders. Staatssekretär Johann Halen, in Vertretung für Minister Schäuble, trug nämlich vor, dass das Ministerium die Beibehaltung der existierenden Regelung wolle.
Dabei hatte bereits die rot-grüne Regierung ein umfangreiches Reformpaket, das mit ver.di und dem dbb abgestimmt war, als Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht, wobei die leistungsbezogene Bezahlung von den Verbänden als Motivation für die Beschäftigten und Nachwuchsgewinnung als wichtige Änderung angesehen wurde. Doch daraus wurde nichts mehr. Die vorgezogene Bundestagswahl machte den berühmten Strich durch die Rechnung.
Wollte Schily noch 2004 auf gar keinen Fall die Besoldung der Beamten völlig den Ländern überlassen, sieht es nach Inkrafttreten der Föderalismusreform gänzlich anders aus.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft versteht sich als Initiator für einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst, mit der Bereitstellung von hochwertigen Dienstleistungen. Voraussetzung für die Erreichung dieses Ziels sind auch Neuerungen bei den Beschäftigungsbedingungen im öffentlichen Dienst.
Dies gilt sowohl fr den lTarif- als auch für den Beamtenbereich.
Von vornherein war als Zielsetzung vorgegeben, die Neuregelungen möglichst im Gleichklang zwischen ArbeitnehmerInnen und BeamtInnen zu realisieren. Dies sollte ein Beitrag zur Harmonisierung der Beschäftigungsbedingungen darstellen.

Wie geht es weiter?

Durch die Föderalismusreform nämlich können nunmehr die Länder bestimmen, wie sie zukünftig ihre Beamten bezahlen wollen. Damit besteht die Gefahr, dass reiche Bundesländer ihre Beamten durchaus großzügiger entlohnen könnten als ärmere.
Eigentlich war die Vereinbarung so gedacht, dass der Bund hier die Vorreiterrolle übernehmen sollte. Aber es ist eher umgekehrt. Staatssekretär Johann Halen erklärte den beteiligten Verbänden auf der letzten Zusammenkunft: Das Ministerium wolle die Ergebnisse der Tarifrunde mit Bund und Kommunen abwarten, um „die weitere Entwicklung der Leistungselemente im Tarifwerk des öffentlichen Dienstes zu berücksichtigen", berichtete ver.di auf seiner Beamten-Seite. Enttäuscht heißt es weiter: „Eine Fortsetzung der Leistungsbezahlung auf dem Regelungsniveau von vor zehn Jahren sei alles andere als richtungweisend."

Wie sieht es in Berlin aus?

Auch hier haben die Beamten durch Verzicht auf Besoldungserhöhung und Mehrarbeit ihren Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts beigetragen. Damit keine falschen Hoffnungen aufkommen, hat bereits vorsorglich der Finanzsenator Thilo Sarazin vor einiger Zeit in der Berliner Morgenpost die Pläne des Senats aufgezeigt: „In einer armen Stadt mit den billigsten Wohnungen ist es vertretbar, die Mitarbeiter auch auf Dauer nur so zu bezahlen, wie wir es uns leisten können". Das hingegen sieht Susanne Stumpenhusen, ver.di-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg, anders: „Nach Jahren der Zurückhaltung der MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst Berlin, ist es an der Zeit, dass auch sie einen Schluck aus der Pulle zu bekommen. Nicht erst 2009, wie Herr Sarrazin meint. Darum ‚genug gespart' ".

In Brandenburg hingegen sieht es schon etwas anders aus.
Dort einigte sich die Landesregierung mit ver.di um eine Besoldungserhöhung linear um 1,5 Prozent zum 1. Januar 2008.
Nach langen Querelen und Drohung der Streichung des Weihnachtsgeldes von Seiten der Landesregierung einigten sich ver.di mit dem öffentlichen Arbeitgeber auf 500 Euro als Sockelbetrag verbunden mit der Zusage, die BeamtInnen mit 24 Prozent an den Steuermehreinnahmen zu beteiligen. Die Weihnachtsgeld-Obergrenze soll bei 1.040  Euro liegen. Zahlbar von 2007 bis 2009 jeweils im Dezember.
Doch ver.di beklagt auch, dass viele Einzelfragen noch offen sind. So ist beispielsweise bisher nicht
geklärt, ob dieses Modell auch auf die kommunalen BeamtInnen übertragen wird und die Gefahr eines Flickenteppichs der Beamtenbesoldung in Brandenburg entsteht.
Darüber hinaus hatte ver.di gefordert, die Tarifergebnisse für die Angestellten und Arbeiter zeit- und inhaltsgleich auf die BeamtInnen zu übertragen, was abgelehnt wurde.
Dabei war es im Reformpaket 2004 Ziel und Absicht, die Arbeits- und Einkommensbedingungen der unterschiedlichen Gruppen im öffentlichen Dienst durchlässiger zu machen. Am Beispiel Brandenburg ist sichtbar, wie es nicht gehen sollte.
Bei den jetzt anstehenden politischen Gesprächen mit den Bundestagsfraktionen will ver.di weiterhin für ein fortschrittliches Beamtenrecht eintreten, das die Dienstleistungsqualität im öffentlichen Dienst verbessert und gleichzeitig berufliche Perspektiven schafft. Ver.di strebt eine Anhörung im Bundestag an.

 ver.di-Kernpunkte zum Dienstrechtsneuordnungsgesetz
- leistungsbezogenes Entgelt
- Durchlässigkeit zwischen den Laufbahngruppen
- Mitnahme von Versorgungsansprüchen beim Wechsel in die Privatwirtschaft
- Erleichterung beim Aufstieg in eine nächsthöhere Laufbahn durch Anerkennung von Berufserfahrungen oder erfolgreicher Teilnahme an Weiterbildung
- Regelaltersgrenze auf 67 Jahre muss unterbleiben

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Es gibt unzählige Aktivitäten für den Aufenthalt in Berlin: hier eine kleine Auswahl:

Alexanderplatz: Ob in den 20-zhiger Jahren, zu DDR-Zeiten oder heute: Der Alexanderplatz war und bleibt ein attraktiver Platz von Berlin.

Berliner Dom: Mit einmaligen Gestaltungsmerkmalen ist es ein Muss für Liebhaber von Kirchen

Botanischer Garten: Der schöne Graten liegt in Berlin-Steglitz und gehört zu den artenreichsten botanischen Gärten der Welt.

Brandenburger Tor: eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wurde vom Mahnmal der Teilung zum Symbol der deutschen Einheit.

Bundeskanzleramt: Hier ist Büro der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers. 

Checkpoint Charlie: Der frühere Grenzübergang in der Friedrichstraße ist eine Attraktion bei Besucherinnen und Besuchern. 

East Side Gallery: ein kleiner Rest der Berliner Mauer.

Einkaufsparadies Friedrichstraße: Ein Erlebnis das zum Pflichtprogramm eines Berlinbesuchs zählt.

Fernsehturm Berlin: Der Fernsehturm am Alexanderplatz ist das höchste Bauwerk in Deutschland und das markanteste Wahrzeichen von Berlin.

Hackescher Markt: mit den berühmten Hackeschen Höfe in Berlin Mitte.

Holocaust-Mahnmal: Das Mahnmal erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche: Die Kirche setzt mit ihrer Turmruine ein beeindruckendes Zeichen gegen den Krieg.

Kurfürstendamm: Sehen und gesehen werden am Kurfürstendamm ist das Motto.

Madame Tussauds: Unbedingt reingehen (Unter den Linden unweit vom Hotel Adlon).

Museumsinsel: Im Berliner Zentrum ein herausragender Museumskomplexe und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Neue Synagoge: Was von ihr übrig blieb strahlt heute umso heller: Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße ist eine der bedeutendsten Synagogen in Deutschland.

Potsdamer Platz: Neubau nach der Wiedervereinigung. Das Ensemble aus Hochhäusern und futuristischen Neubauten bildet ein ganz eigenes Stadtviertel.

Reichstag: Das Reichstagsgebäude ist der Sitz des deutschen Bundestages und eine viel besuchte Sehenswürdigkeit.

Rotes Rathaus: Amtssitz des Regierenden Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters von Berlin.

Schloss Charlottenburg: Das Schloss ist die größte Schlossanlage Berlins.

Siegessäule: Die Siegessäule mit der goldenen Skulptur auf der Spitze gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlin's.

Stadtschloss Berlin: Das Bauvorhaben hat sehr viel Aufsehen erregt.

Teufelsberg: Der Teufelsberg im Grunewald ist ein Trümmerberg, Aussichtspunkt und ein Monument der Geschichte.

Tiergarten: Der Tiergarten ist die grüne Lunge von Berlin und liegt zwischen dem Brandenburger Tor und dem Berliner Zoo.

Weltzeituhr: Wurde zu DDR-Zeiten auf dem Alexanderplatz installiert und ist mittlerweils weltbekannt.

Zoologischer Garten: Der weltbekannte Berliner Zoo ist der älteste Zoo Deutschlands.

 

 

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